Whitelist: Nur Bekannte klingeln
In der Whitelist stehen die Nummern von Familie, Ärzten, Apotheke, Nachbarn. Nur diese Anrufe werden durchgestellt. Alle anderen werden blockiert oder still protokolliert, sodass Angehörige später nachsehen können.
Blacklist: Bekannte Störer sperren
Zusätzlich lassen sich einzelne Nummern oder ganze Vorwahlen sperren – etwa Auslandsvorwahlen, aus denen Ping-Anrufe kommen. Weil Täter Nummern wechseln, ist die Blacklist allein weniger wirksam als die Whitelist.
Was er nicht kann
Ein Anrufblocker erkennt nicht den Inhalt eines Gesprächs. Ruft ein Betrüger von einer Nummer an, die in der Whitelist steht (etwa per Spoofing der Nummer eines Angehörigen), klingelt es. Deshalb bleiben Familiencode und Rückrufregel wichtig.
Anrufblocker oder App?
Für Festnetz ohne Internet: Anrufblocker. Für Smartphone-Nutzer: die App mit Anrufschutz. Für beides: die Kombination. Die Anrufsteuerung erklärt die Unterschiede mit einem kurzen Schutzfinder.
Quellen zu diesem Beitrag
- Ärger mit Rufnummern (Rufnummernmissbrauch, Werbeanrufe)– Bundesnetzagentur(öffnet in neuem Tab)
- Ärger mit Rufnummern (gefälschte Rufnummern)– Bundesnetzagentur(öffnet in neuem Tab)
Alle Aussagen dieser Seite stützen sich auf die genannten Quellen. Zahlen, die dort nicht stehen, nennen wir nicht.

